Amtliches aus dem Rathaus

Suche

Sitzungsnummer: GR/011/2017   Am Montag , 13.11.2017 , findet um 19:00  Uhr eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates im Sitzungssaal des Rathauses Hügelsheim, Hauptstraße 34, statt. Tagesordnung:   TOP 1 Haushalts- und Rechnungsangelegenheiten Feststellung der Jahresrechnung der Gemeinde Hügelsheim mit Rechenschaftsbericht für das Haushaltsjahr 2016 Vorlage: RA/013/2017   TOP 2 Haushalts- und Rechnungsangelegenheiten Feststellung des Ergebnisses der Erfolgsrechnung und der Jahresbilanz 2016 für den Eigenbetrieb der Wasserversorgung der Gemeinde Hügelsheim Vorlage: RA/014/2017   TOP 3 Verkehrsberuhigung zur Lärmreduzierung auf der Hauptstraße (L 75) in Hügelsheim Erstellung einer Lärmaktionsplanung hier: Auftragsvergabe an ein Ingenieurbüro für Verkehrswesen Vorlage: HAU/055/2017   TOP 4 Aufstellung des Bebauungsplanes "Hinten am Ort und Bruchweg" der Gemeinde Hügelsheim, 3. Teiländerung sowie Aufhebung der örtlichen Bauvorschriften im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Umweltprüfung - Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan und zur Aufhebung der örtlichen Bauvorschriften   Wiedervorlage Vorlage: HAU/057/2017   TOP 5 Sanierung der Schwarzwaldhalle hier: Auftragsvergabe für die Beschallung Vorlage: BAU/058/2017   TOP 6 Sanierung der Schwarzwaldhalle hier: Beschaffung einer neuen Vorbühne Vorlage: BAU/059/2017   TOP 7 Austausch und Aufrüstung des Servers und des PC-Netzwerkes in der Gemeindeverwaltung hier: Abschluss eines Leasingvertrages Vorlage: HAU/058/2017   Die Bevölkerung ist zu dieser Sitzung eingeladen.   gez. Reiner Dehmelt Bürgermeister

mehr...

Die Gemeinde Hügelsheim bietet ihren Bürgern auch in diesem Jahr Brennholz folgender Sortimente an:   Brennholz lang Unterschiedlich lange und dicke, entastete Holzstämme, die am Wegrand zu haushaltsüblichen Verkaufsmengen gepoltert sind. Auch bei diesem Sortiment ist ein Motorsägenschein erforderlich, sofern das Holz im Wald aufgearbeitet wird. Preis: 55,00 Euro pro Festmeter, das sind 38,50 Euro pro Ster bei Buche und anderen Harthölzern. 30,00 Euro pro Festmeter bei Pappel (=21,40 Euro pro Ster) 38,00 Euro pro Festmeter bei Nadelholz (=26,60 Euro pro Ster)   Sterholz Auf einen Meter Länge gesägtes, grob gespaltenes Brennholz, welches am Wegrand aufgesetzt ist. Preis: 66 Euro pro Ster bei Buche und anderen Harthölzern 57 Euro pro Ster bei Nadelholz   Selbstwerbungsholz Schwächere Bäume zum selbst Umsägen Preis: 18,00 Euro pro Ster bei Buche und anderem Hartholz 10,00 Euro bei Nadelholz   Flächenlose Nach dem Holzeinschlag auf der Fläche verbliebenes Restholz. Preis: Abhängig von Holzqualität und Lage zirka 2,00 Euro (z. B. Pappel in schlechter Lage) bis 18,00 Euro pro Ster (z. B. Hartholz in Wegenähe)   Der Gemeindewald Hügelsheim ist nach PEFC-Richtlinien zertifiziert, und somit zu pfleglicher Waldbewirtschaftung verpflichtet. Deshalb gelten vor allem für die Aufarbeitung von Selbstwerbungsbrennholz und Flächenlosen unter anderem folgende Kriterien: Befahrung ausschließlich auf Wegen und gekennzeichneten Rückegassen. Dies nur bei geeigneter trockener Witterung. Arbeiten mit der Motorsäge nur mit vorgeschriebener Schutzkleidung (vor allem Schnittschutzhose!) Absolvierter Motorsägenkurs bei Aufarbeitung von Flächenlosen, Selbstwerbungsbrennholz und Brennholz lang.  Einsatz von schadstoffarmem Sonderkraftstoff, sowie biologisch abbaubarem Kettenöl beim Motorsägeneinsatz.   Die Nichtbeachtung oben genannter Regeln und der Vorgaben des Revierleiters führt zum Ausschluss bei der Brennholzvergabe. Ihren Brennholzbedarf können Sie bei Herrn Rudolph im Zimmer 2, Rathaus II, Hauptstraße 32, immer donnerstags zwischen 17.00 und 18.00 Uhr oder per E-Mail: rudolph.M@huegelsheim.de anmelden.

mehr...

Äußere Erschließung des Baden-Airpark Aktuelle Situation und Beschlussfassung des Gemeinderats   Historisch wurde der Gemeinde Hügelsheim vom Beginn der Konversionsüberlegungen an zu  allen von der Gemeinde zu fassenden Beschlüssen in Bezug auf den Baden-Airpark und den Verkehrsflughafen Karlsruhe-Baden-Baden (Baden-Airport) von den Betreibern, dem Zweckverband, dem Landratsamt Rastatt und dem Regierungspräsidium Karlsruhe die Situation so dargestellt, dass es für Baden-Airpark und Baden-Airport in Bezug auf die Ortslage von Hügelsheim eine verkehrliche Entlastung geben werde, entweder durch eine Nord- / Südanbindung einerseits über Hügelsheim von Norden und andererseits über Rheinmünster / Bühl-Oberbruch von Süden oder alternativ durch einen separaten Autobahnanschluss von Osten von Sinzheim-Halberstung her und an Schiftung vorbei. Für die Gemeinderäte und die Bevölkerung von Hügelsheim war damit zweierlei klar: Zum einen, dass die Bevölkerung der Gemeinde Hügelsheim nicht ausschließlich und allein die Hauptlast der Verkehrsanbindung von Baden-Airpark und Baden-Airport tragen muss, sondern dass dies aufgeteilt wird und eine Verteilung erfolgt auf weitere Zufahrten zum Baden-Airpark von Süden oder von Osten. Zum anderen war damit auch immer klar, dass die Verbindung von Rastatt in die Kommunen im südlichen Landkreis und nach Rheinau / Kehl über die B36 / L75 auch weiterhin durch die Ortslage von Hügelsheim führen wird.   In der Öffentlichkeit wird nun seit einiger Zeit von Seiten des BUND, des LNV und des NABU und nun auch von Bürgerinitiativen vor allem aus Sinzheim mit dem Ziel, die Ostanbindung zu verhindern, dahingehend argumentiert, dass die Ostanbindung aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sei und dass im Übrigen die sog. Nordanbindung durch die Ortslage von Hügelsheim auch für die Bevölkerung in Hügelsheim die bessere Lösung sei. Denn auch im Zusammenhang mit einem Autobahnanschluss über die sog. Ost-anbindung bleibe es bei einer erheblichen Verkehrsbelastung auf der Hauptstraße von Hügelsheim / L75. Deshalb wäre die sog. Nordanbindung mit einer neuen Trasse östlich des Kernorts und zwischen dem Kernort und den Siedlungen "Hochfeld" und "Wohnpark am Hardtwald"  hindurchführend, auch für die Bevölkerung im Kernort von Hügelsheim die bessere Lösung.   In der Karte, die die Naturschutzverbände und die Bürgerinitiativen dazu verwenden, ist allerdings eine Ortsumfahrung von Hügelsheim östlich des Kernorts und zwischen dem Kernort und den Siedlungen hindurch dargestellt, die südlich wieder auf die L75 etwa bei der heutigen Abfahrt zum Airparkgelände führt, zudem ist ein Abzweig von dieser Ortsumfahrung in das Baden-Airpark / Airportgelände hinein dargestellt.   Das ist jedoch nicht diejenige Variante Nord, die als sog. Nordanbindung im Zusammenhang mit der Variantenprüfung der Planung der Ostanbindung von den Behörden geprüft wurde und die wohl in den Antragsunterlagen zum Planfeststellungsverfahren für die Ostanbindung des Baden-Airpark  mit Autobahnanschluss bei Halberstung dargestellt ist (Webseite des Landratsamts Rastatt - Steinbeis-Transferzentrum, Variantenauswahl und Alternativenprüfung, Projektdokumentation Stand 29.12.2016, Übersicht 2016, S. 47). Denn die Nordanbindungs-Variante ist dort als eine von der L75 nördlich von Hügelsheim abzweigende Straße dargestellt, die östlich in der Nähe der Wohnbebauung am Kernort vorbei und zwischen dem Kernort und der "Hochfeldsiedlung" / dem "Wohnpark am Hardtwald"  hindurchführt und dann im Bereich der Airpark / Airportverwaltung direkt auf die bestehende Zufahrt (Viktoria-Boulevard) mündet. Es handelt sich dabei nicht um eine Ortsumfahrung von Hügelsheim; diese Trassenführung sieht keinen Anschluss südlich von Hügelsheim an die L 75 vor. Bei dieser Variante der Nordanbindung als Alternative zur Ostanbindung des Baden Airpark verbleibt es ebenfalls in vollem Umfang bei den Verkehren aus Richtung Rastatt in den südlichen Landkreis auf der Hauptstraße / L75 durch den Kernort von Hügelsheim.   Somit ist diese Variante zur sog. Nordanbindung von Baden-Airpark / Baden Airport nur eine weitere, zusätzliche Straßenführung, die nicht mit einer Ortsumfahrung von Hügelsheim gleichgesetzt und verwechselt werden darf.   Eine eigenständige Ortsumfahrung von Hügelsheim wäre zwar wünschenswert und wurde von der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat mehrfach gefordert. Die Kosten für eine solche Ortsumfahrung von Hügelsheim als Ersatz für die bestehende Landesstraße 75 über die Hauptstraße müssten jedoch vom Land, dem Landkreis und vor allem auch der Gemeinde Hügelsheim getragen werden. Es gibt dazu weder Kostenzusagen des Landes noch des Landkreises Rastatt, noch ist die Gemeinde Hügelsheim finanziell in der Lage, einen entsprechenden Eigenanteil in der hier notwendigen Größenordnung zu tragen, erst recht dann, wenn aufwändige Lärmschutzmaßnahmen, eine Tieferlegung oder gar eine Tunnellösung angedacht und zum Schutze der dann von der Ortsumfahrung neu betroffenen Anwohner in den Wohngebieten gefordert werden. Trotz mehrfacher Anfragen der Gemeinde haben das Land und der Landkreis eine solche Kostenübernahme bislang nicht in Aussicht gestellt.   Zu den Behauptungen der Naturschutzverbände und der Bürgerinitiativen bezüglich des in Hügelsheim verbleibenden Verkehrsaufkommens und entsprechender Lärmbelastungen auch im Falle der Ostanbindung mit dem Autobahnanschluss kann die Verwaltung derzeit keine zuverlässige Aussage treffen, da die betreffenden Gutachten aus dem Antrag des Landkreises zum Planfeststellungsverfahren der Gemeinde noch nicht bekannt sind. Das kann erst und muss im Zusammenhang mit der Durchführung des Planfeststellungsverfahrens in der dortigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange, d. h. auch der Gemeinde, vertieft geprüft und tatsächlich und rechtlich beurteilt werden. Die dazu derzeit in der Öffentlichkeit kursierenden Behauptungen sind nicht seriös und nicht belastbar.   Bisher ist die Gemeindeverwaltung davon ausgegangen, dass die Variantenprüfungen und die aus Sicht der Gemeinde Hügelsheim dazu relevanten Informationen und gutachterlichen Untersuchungen in der Öffentlichkeits- und Trägerbeteiligung im Planfeststellungsverfahren zugänglich gemacht werden und die Gemeinde und die Anwohner dann Gelegenheit haben, dies zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.   Nachdem nun im Vorfeld der Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange von Seiten der Naturschutzverbände und der Bürgerinitiativen massiv Stimmung gegen die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens gemacht wird mit den oben wiedergegebenen, in Bezug auf die Gemeinde Hügelsheim so nicht zutreffenden Behauptungen, sollte die Gemeinde nun doch bereits im Vorfeld der offiziellen Beteiligung zu diesen Behauptungen öffentlich Position beziehen, damit die Interessen der Gemeinde und insbesondere der Bewohner von Hügelsheim ebenfalls wahrgenommen und gewahrt werden und eine sachgerechte Diskussion und Abwägung geführt werden kann.   Deshalb hat der Gemeinderat, auf der Grundlage der derzeit vorhandenen Informationen folgenden Beschluss gefasst:   An der bisherigen Beschlusslage der Gemeinde Hügelsheim pro Autobahnanschluss und Ostanbindung von Baden Airpark und Baden Airport wird festgehalten. Die Gemeinde Hügelsheim lehnt eine Nordanbindung als alternative Variante zum Autobahnanschluss mit allem Nachdruck ab, sofern dazu nur eine neue Anschlussstraße mit Abzweig nördlich von Hügelsheim direkt zu dem Baden-Airparkgelände vorgesehen ist. Eine neue Anbindung des Baden Airpark- / Baden Airport-Geländes kommt überhaupt nur dann in Frage, sofern dies zugleich auch eine echte Ortsumfahrung mit Wiederanbindung an die L75 südlich von Hügelsheim darstellen würde. Die Gemeinde Hügelsheim ist nicht bereit, die verkehrlichen Belastungen von Baden Airpark /  Baden Airport allein zu übernehmen; deshalb kann eine solche Nordanbindung nur in Verbindung mit einer weiteren Anbindung des Airpark- / Airportgeländes von Süden (Südanbindung über Rheinmünster und Bühl-Oberbruch) oder Osten (Ostanbindung mit Autobahnanschluss) stehen. Zudem wäre Voraussetzung für eine Zustimmung zu einer solchen Nordanbindung seitens der Gemeinde Hügelsheim, dass die neue Straßentrasse östlich des Kernorts und zwischen dem Kernort und der "Hochfeldsiedlung" / dem "Wohnpark am Hardtwald" hindurch aus Lärmschutzgründen in Tieflage und teilweise in Tunnellage geführt wird. Eine Lage auf dem jetzigen Oberflächenniveau würde wegen der dann erforderlichen hohen Schallschutzwände eine für die Gemeinde Hügelsheim nicht akzeptable Verunstaltung und Beeinträchtigung des Landschaftsbildes führen und die Wohnqualität der vorhandenen Ortsteile auf beiden Seiten der geplanten Trassenführung massiv beeinträchtigen. Davon wären weit mehr Anwohner betroffen, als bei den entsprechenden Schutzmaßnahmen entlang der Ortslagen von Schiftung und von Halberstung. Für den Fall, dass sich neue Erkenntnisse oder Sachverhalte ergeben, behält sich der Gemeinderat eine erneute Beratung und Beschlussfassung vor.

mehr...

Wer Waffen und Munition besitzt, ist verpflichtet, diese in zertifizierten Waffenschränken aufzubewahren. Wie das Landratsamt Rastatt mitteilt, hat der Gesetzgeber diese Vorschriften jetzt verschärft und das Sicherheitsniveau an aktuelle technische Standards angepasst.   Seit dem Stichtag 6. Juli 2017 müssen erlaubnispflichtige Schusswaffen in Tresoren einer speziellen Euro-Norm und eines vorgegebenen Mindestwiderstandsgrades gelagert werden. In Schränken des Widerstandsgrads 0 dürfen Langwaffen und Munition in unbegrenzter Anzahl verwahrt werden und zusätzlich, je nach Gewicht des Behältnisses, fünf bis zehn Kurzwaffen. Tresore mit einem höheren Widerstandsgrad sind für die Sicherung von Lang- und Kurzwaffen sowie Munition in unbegrenzter Zahl geeignet.   Für alle neuen Waffenbesitzer sind Waffenschränke der Sicherheitsstufen A und B, wie sie etwa in Baumärkten angeboten werden, somit nicht mehr verwendbar. Auch die Weitergabe der alten Behältnisse an Dritte zur Waffenaufbewahrung ist damit rechtlich nicht mehr zulässig. Sportschützen, Jäger und Waffensammler, die zusätzliche Tresore benötigen, müssen darauf achten, dass ihre neuen Waffenschränke den aktuell geforderten Normen entsprechen.   Die Regelungen verlangen zudem, dass auch erlaubnisfreie Waffen und Munition in verschlossenen Behältnissen zu sichern sind, damit Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zugriff darauf haben.   Besondere Vorschriften gelten beispielsweise für die gemeinsame Aufbewahrung von Waffen in häuslicher Gemeinschaft, Härtefälle, nicht dauernd bewohnte Gebäude, Schützenhäuser oder Waffensammler.   "Waffenbesitzer, die vor dem Stichtag die Aufbewahrung nach den geltenden Bestimmungen vorgenommen haben, sind von der Neuregelung ausgenommen", erklärt Landkreismitarbeiterin Renate Mutter, die zusammen mit Katharina Bille die Vorortkontrollen der Waffenbehörde in 20 Städten und Gemeinden durchführt. Den Interessen der Besitzer von Sicherheitsbehältnissen, die nicht den neuen Anforderungen entsprechen, wird durch diese Besitzstandsregelung Rechnung getragen, da der Gesetzgeber die Weiternutzung der vorhandenen und registrierten Waffenschränke ausdrücklich erlaubt. Auch Erbwaffen dürfen in den übernommenen Sicherheitsbehältnissen verbleiben.   Vera Unser, die Sachgebietsleiterin "Öffentliche Ordnung" in der Landkreisverwaltung, begrüßt insbesondere die Klarstellung in der jüngst erfolgten Gesetzesänderung, dass Waffen grundsätzlich ungeladen aufzubewahren sind. In der Vergangenheit seien in Einzelfällen bei Kontrollen auch geladene Waffen vorgefunden worden, was regelmäßig zum Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnis geführt hatte. Sie stellt aber auch klar, dass die Mehrheit der Waffenbesitzer sich korrekt und verantwortungsbewusst verhält.   Service: Weitere Information unter www.landkreis-rastatt.de (Rubrik Landratsamt/Recht und Ordnung/Waffen- und Sprengstoffrecht) oder Telefon 07222 381-4146 und -4131. 

mehr...

Für unser Kinderhaus "Spielkiste", Gemeindekindergarten mit Krippenbetreuung, suchen wir für das Kindergartenjahr 2018/2019 eine/n   Erzieher/in im Anerkennungsjahr für den Krippenbereich.     Unser Kinderhaus bietet ein bedarfsgerechtes Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres bis zum Schuleintritt mit flexiblen verlängerten Öffnungszeiten sowie der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung für über dreijährige Kinder.   Die pädagogischen Angebote basieren auf Beobachtung und Dokumentation der kindlichen Stärken und Interessen. Im Kindergartenbereich erfolgt die Arbeit nach dem offenen Konzept mit Funktionsräumen und Stammgruppen. Die Krippenkinder haben ihren eigenen Bereich innerhalb der Einrichtung.   Wir erwarten: Freude an der Arbeit mit Kindern Neugier, Motivation und Kreativität Teamfähigkeit und Flexibilität   Wir bieten: Eine qualifizierte Praxisanleitung Unterstützung bei Ihrer Arbeit Neugierige und aufgeweckte Kinder sowie ein aufgeschlossenes und kollegiales Team Räume, in denen Sein und Lernen Spaß machen   Soweit Sie mehr über die Arbeit im Kinderhaus "Spielkiste" erfahren möchten, können Sie gerne die Kinderhausleiterin, Frau Rudolph, telefonisch kontaktieren oder einen Besuchstermin mit ihr vereinbaren, Tel.-Nr. 07229/3039-28.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte richten Sie diese mit aussagekräftigen Unterlagen bis spätestens 10. November 2017 an die Gemeindeverwaltung Hügelsheim -Personalamt-, Hauptstraße 34, 76549 Hügelsheim. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Haungs -Personalamt-, Tel.-Nr. 07229/3044-24 gerne zur Verfügung. 

mehr...

Sitzungsnummer: GR/010/2017   Am Montag , 16.10.2017 , findet um 19:00  Uhr eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates im Sitzungssaal des Rathauses Hügelsheim, Hauptstraße 34, statt.   TAGESORDNUNG:   TOP 1 Aufstellung des Bebauungsplanes "Hinten am Ort und Bruchweg" der Gemeinde Hügelsheim, 3. Teiländerung sowie Aufhebung der örtlichen Bauvorschriften im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB ohne Umweltprüfung 1. Behandlung der während der Offenlage eingegangenen Anregungen von Bürgern und     von Träger öffentlicher Belange 2. Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan und zur Aufhebung der örtlichen     Bauvorschriften Vorlage:  HAU/051/2017   TOP 2 Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Grand Centre Ring 2" der Gemeinde Hügelsheim, Beschluss zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sowie Aufstellung der örtlichen Bauvorschriften gem. § 12 BauGB i.V.m. § 2 Abs. 1 BauGB und § 74 LBO im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung gem. § 13 a BauGB Vorlage:  HAU/052/2017   TOP 3 Bebauungsplan der Gemeinde Iffezheim "Erweiterung Industriegebiet" mit örtlichen Bauvorschriften Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB Vorlage:  HAU/054/2017   TOP 4 Äußere Erschließung des Baden-Airpark Aktuelle Situation und Beschlussfassung des Gemeinderats Vorlage:  HAU/050/2017   TOP 5 Sanierung der Heizungsanlagen; Nikolaus-Kopernikus-Schule, Ontario Str. 16; Ontariohalle; Gemeindezentrum, Ontario Str. 3 hier: Auftragsvergabe von Planungsleistungen für die technische Ausführung Vorlage:  BAU/056/2017     Die Bevölkerung ist zu dieser Sitzung eingeladen.     gez. Reiner Dehmelt Bürgermeister

mehr...

Die Gemeinde Hügelsheim teilt in Abstimmung mit dem Umweltamt des Landratsamts Rastatt mit, dass es Erkenntnisse zu einer PFC-Belastung in einem Baugebiet in Hügelsheim gibt.   Das Landratsamt Rastatt hat die Gemeinde Hügelsheim im Juli 2017 aufgefordert, Flächen innerhalb von Bebauungsplangebieten zu untersuchen, die in den Zeiträumen seit dem Jahr 2000 bis heute erschlossen wurden. Das Umweltamt des Landratsamtes hatte nach eigener Aussage aufgrund der bekannten historischen Bewirtschaftung der Äcker  keinen Verdacht bezüglich einer PFC-Belastung im Boden auf Baugrundstücken in Hügelsheim. Nachdem kürzlich PFC-Belastungen im Erdreich in Baugebieten in anderen Kommunen festgestellt worden sind, wurden nun auch in Hügelsheim Untersuchungen durchgeführt. Die Gemeinde hat noch im Juli ein Fachbüro und Fachlabor für die Untersuchung von zwei Grundstücksflächen im Baugebiet "Unten an der Landstraße II" mit der Untersuchung auf PFC-Belastungen beauftragt. Es handelt sich um zwei Grundstücke, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden und die noch nicht bebaut sind.   Es wurden PFC-Belastungen im Boden festgestellt. In den umgehend durchgeführten Besprechungen der Gemeindeverwaltung mit dem Landratsamt - Umweltamt und Baurechtsbehörde - teilte das Umweltamt mit, dass eine der beiden untersuchten Bodenflächen in verhältnismäßig geringem Umfang mit PFC belastet ist, dass die zweite Fläche jedoch hoch belastet ist. Es handelt sich um Grundstücke in einem Mischgebiet und in einem Gewerbegebiet.   Die Wohngrundstücke in diesem Baugebiet sind bereits bebaut. Ob dort eine Belastung im Boden vorliegt, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Landratsamt wird deshalb dort kurzfristig von Amts wegen eine Untersuchung der Wohngrundstücke auf eigene Kosten durchführen.   Die betroffenen Grundstückseigentümer wurden heute von der Gemeinde angeschrieben und sind zu einer Informationsveranstaltung Ende September eingeladen, in der sowohl Vertreter der Gemeinde als auch des Landratsamts die Situation erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen werden.   Betroffen sind nur Grundstücke in dem Bebauungsplangebiet "Unten an der Landstraße II". Die Gemeinde hat weitere Flächen in dem benachbarten Baugebiet "Unten an der Landstraße I / Östlich der Badener Straße" untersuchen lassen. Dort wurde keine PFC-Kontamination im Boden festgestellt.   Welche Situation auf den bereits bebauten Wohngrundstücken im Bereich "Unten an der Landstraße II" besteht, ist derzeit nicht bekannt und muss erst aufgeklärt werden. Deshalb können weitere Aussagen zu einem etwaigen Handlungsbedarf oder zu sonstigen Fragen in diesem Zusammenhang im Moment nicht beantwortet werden. Zunächst muss das Ergebnis der vom Landratsamt beauftragten Bodenuntersuchungen durch ein Fachbüro/Fachlabor abgewartet werden.   Bereits jetzt steht fest, dass von einer solchen PFC-Belastung im Erdreich keine direkte Gesundheitsgefährdung ausgehen kann. Eine direkte Aufnahme von PFC in den Körper durch Berührung oder Kontakt mit dem Erdreich ist nicht möglich. Eventuelle Gefährdungen durch PFC bestehen nur über die Nahrungsaufnahme bei Nutzpflanzen (Gemüse und Obst) und durch eine direkte Grundwasserentnahme und durch die Nutzung von Grundwasser, wobei vor der Nutzung von Grundwasser in Hügelsheim schon seit längerem gewarnt wird.   Hügelsheim, den 19.09.2017   gez. Reiner Dehmelt Bürgermeister

mehr...

1. Am 24. September 2017 findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Die Wahl dauert von 8.00 bis 18.00 Uhr.   2. Die Gemeinde ist in folgende 3 Wahlbezirke eingeteilt:   Wahlbezirk, Abgrenzung des Wahlbezirks, Lage des Wahlraums (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort, Zimmer-Nr.) Wahlbezirk I Am Alten Zollhaus, Am Hecklehamm, Blumenstraße, Gartenstraße, Hammweg, Hauptstraße, Kleine Straße, Neue Straße, Rheinstraße, Römerstraße, Vogesenstraße, Westendstraße Seniorenanlage "Neues Wohnen", Gemeinschaftsraum, Neue Str. 2 Wahlbezirk II Ahornweg, Akazienweg, Badener Straße, Bannwaldstraße, Birkenstraße, Brauerstraße, Bruchweg, Buchenweg, Douglasienweg, Eichenstraße, Eschenstraße, Fichtenweg, Fischerstraße, Forlenweg, Goldwäscherstraße, Handwerkerstraße, Jahnstraße, Korbmacherweg, Küferstraße, Lindenstraße, Merkurstraße, Oberwaldstraße, Ostendstraße, Seilerstraße, Südendstraße, Schulweg, Schwarzwaldstraße, Wagnerstraße, Nikolaus-Kopernikus-Grundschule, Schwarzwaldstr. 4 Wahlbezirk III Cold Lake-Straße, Grand Centre Ring, Hochfeldring, Ontario Straße, Toronto Straße, Victoria Straße Gemeindezentrum "Kaminzimmer", Ontario Str. 3 In den Wahlbenachrichtigungen, die den Wahlberechtigten in der Zeit  vom  14.08.2017  bis  03.09.2017  übersandt worden sind, sind der Wahlbezirk und der Wahlraum an- gegeben, in dem der Wahlberechtigte zu wählen hat. Der Briefwahlvorstand tritt zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses um 15.30 Uhr  im Rathaus Hügelsheim, Hauptstr. 34, Sitzungssaal zusammen.   3. Jeder Wahlberechtigte kann nur in dem Wahlraum des Wahlbezirks wählen, in dessen Wählerverzeichnis er eingetragen ist. Die Wähler haben die Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis oder Reisepass zur Wahl mitzubringen.   Die Wahlbenachrichtigung soll bei der Wahl abgegeben werden.   Gewählt wird mit amtlichen Stimmzetteln . Jeder Wähler erhält bei Betreten des Wahlraumes einen Stimmzettel ausgehändigt.   Jeder Wähler hat eine Erststimme und eine Zweitstimme .   Der Stimmzettel enthält jeweils unter fortlaufender Nummer   a) für die Wahl im Wahlkreis in schwarzem Druck die Namen der Bewerber der zugelassenen Kreiswahlvorschläge unter Angabe der Partei, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch dieser, bei anderen Kreiswahlvorschlägen außerdem des Kennworts und rechts von dem Namen jedes Bewerbers einen Kreis für die Kennzeichnung,   b) für die Wahl nach Landeslisten in blauem Druck die Bezeichnung der Parteien, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch dieser, und jeweils die Namen der ersten fünf Bewerber der zugelassenen Landeslisten und links von der Parteibezeichnung einen Kreis für die Kennzeichnung.   Der Wähler gibt   seine Erststimme in der Weise ab, dass er auf dem linken Teil des Stimmzettels (Schwarzdruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welchem Bewerber sie gelten soll, und seine Zweitstimme in der Weise, dass er auf dem rechten Teil des Stimmzettels (Blaudruck) durch ein in einen Kreis gesetztes Kreuz oder auf andere Weise eindeutig kenntlich macht, welcher Landesliste sie gelten soll.   Der Stimmzettel muss vom Wähler in einer Wahlkabine des Wahlraumes oder in einem besonderen Nebenraum gekennzeichnet und in der Weise gefaltet werden, dass seine Stimmabgabe nicht erkennbar ist. In der Wahlkabine darf nicht fotografiert oder gefilmt werden.   4. Die Wahlhandlung sowie die im Anschluss an die Wahlhandlung erfolgende Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk sind öffentlich. Jedermann hat Zutritt, soweit das ohne Beeinträchtigung des Wahlgeschäfts möglich ist.   5. Wähler, die einen Wahlschein haben, können an der Wahl im Wahlkreis, in dem der Wahlschein ausgestellt ist,   a) durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlbezirk dieses Wahlkreises oder   b) durch Briefwahl   teilnehmen.   Wer durch Briefwahl wählen will, muss sich von der Gemeindebehörde einen amtlichen Stimmzettel, einen amtlichen Stimmzettelumschlag sowie einen amtlichen Wahlbriefumschlag beschaffen und seinen Wahlbrief mit dem Stimmzettel (im verschlossenen Stimmzettelumschlag) und dem unterschriebenen Wahlschein so rechtzeitig der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle zuleiten, dass er dort spätestens am Wahltage bis 18.00 Uhr eingeht. Der Wahlbrief kann auch bei der angegebenen Stelle abgegeben werden.   6. Jeder Wahlberechtigte kann sein Wahlrecht nur einmal und nur persönlich ausüben (§ 14 Abs. 4 des Bundeswahlgesetzes).   Wer unbefugt wählt oder sonst ein unrichtiges Ergebnis einer Wahl herbeiführt oder das Ergebnis verfälscht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Der Versuch ist strafbar (§ 107a Abs. 1 und 3 des Strafgesetzbuches).   Hügelsheim, 08.09.2017 Reiner Dehmelt Bürgermeister

mehr...

Durch die Zunahme der Ambrosia-Bestände ist ein Anstieg der Allergikerzahl im Land zu erwarten. Dabei gelten blühende Bestände im Siedlungsbereich als besonders problematisch, denn bei Kontakt mit der Beifuß-Ambrosie können Heuschnupfen-Symptome auftreten. Zudem können Ambrosia-Allergiker Asthma entwickeln. Auch Menschen, die sonst nicht allergisch auf Pollen reagieren, können eine Allergie entwickeln. Die negativen Auswirkungen der Beifuß-Ambrosie erstrecken sich auch auf landwirtschaftlich genutzte Flächen. Hier kann die Ambrosie als Konkurrenzpflanze zu hohen Ertragsverlusten führen. Spätestens während der Blütezeit muss daher eine Bekämpfung erfolgen, um die Samenbildung und damit eine weitere Ausbreitung der Ambrosia-Bestände einzudämmen. Wir möchten auf diesem Weg die Bevölkerung über entsprechende Maßnahmen zur Bekämpfung der Pflanze auf dem eigenen Grundstück informieren, da dem aggressiven Kraut, das schwere allergische Reaktionen auslösen kann, kaum beizukommen ist. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) ruft deshalb in einer bundesweiten Aktion zum Mitmachen auf. Pflanze - Merkmale Die Hohe Ambrosia wird auch beifußblättriges Traubenkraut, Beifuß-Ambrosia, Aufrechte Ambrosia oder Ragweed (engl.) genannt. Sie vermehrt sich in der Regel nur über ihre Samen, Keimung März bis August. Junge Pflanzen entwickeln sich zunächst nur langsam, erst im Juni setzt ein stärkeres Höhenwachstum ein. Die Pflanze ist einjährig, die Samen bleiben jedoch bis zu 40 Jahre  keimfähig. Jungpflanze: Behaarter, häufig grüner Stängel, Ähnlichkeit mit Möhren Ältere Pflanze: Behaarter rotbrauner Stängel Blätter: doppelt gefiedert, beidseitig grün, behaart Langgestreckter Blütenstand (bis zu ca. 15 cm) Männliche Blüten: als gelbgrüne, ährenartige Traube Blühtermin:   Juli bis Oktober (bei milder Witterung bis November/Dezember)     Wie verbreiten sich die Ambrosia-Samen? - Durch den Luftwirbel der Kraftfahrzeuge    - Verunreinigtes Vogelfutter - Verunreinigten Kompost, Erdaushub u. ä.             - Durch Ernte-, Mäh- und Baumaschinen   Wo findet man die Ambrosie am häufigsten? - In Gärten und Wildäckern - An Straßen und Grünflächen - Auf Erddeponien und Baustellenarealen - An Waldwegen und Waldrändern - Auf Ruderalflächen und Agrarflächen     Was sollte ich bei einem Ambrosia-Fund beachten? - Aufgefundene Pflanzen sollten mit der Wurzel ausgerissen werden - Ein direkter Hautkontakt ist unbedingt zu vermeiden - Bei Entfernung blühender Pflanzen wird Augen- und Atemschutz dringend empfohlen - Allergiker sollten die Pflanzen nicht selbst entfernen/berühren - Die Entsorgung der Pflanze muss in verschlossenen Plastiktüten über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll erfolgen, da die Samen sonst nicht zerstört werden Ein Ambrosia-Fund sollte zudem der LUBW gemeldet werden (per E-Mail an Ambrosia@lubw.bwl.de oder mithilfe der kostenlosen "Meine Umwelt"-App). Informationen hierzu und ein Meldeformular finden Sie unter www.lubw.de "Bestände melden". Wir bitten die Mitbürger um Unterstützung in der Bekämpfung der hoch aggressiven Allergiepflanze Ambrosia. Sollten Sie eine Ambrosia-Pflanze entdecken, die nicht auf Ihrem Grundstück wächst, bitten wir um Meldung im Ordnungsamt, Hauptstr. 32 (Tel: 07229/3044-44 oder per E-Mail an rathaus@huegelsheim.de). Weitere Informationen zur Ambrosia erhalten unter www.lubw.de.

mehr...

Im Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden wurden verschiedene Perfluorierte Chemikalien (PFC) in landwirtschaftlich genutzten Böden und im Grundwasser nachgewiesen. Dabei handelte es sich vor allem um eine Mischung mehrerer Substanzen, insbesondere um PFOA, PFHpA, PFHxA, PFPA und PFBA. Betroffen von den mit PFC verunreinigten Böden sind verschiedene landwirtschaftliche Flächen auf dem gesamten Gemarkungsgebiet.    Auf Grund der Datenlage und dem Vorliegen von erhöhten Werten in Einzelbrunnen spricht das Landratsamt folgende Empfehlung aus:   Auf eine Beregnung mit Grundwasser der Kleingärtenanlagen etc. sollte verzichtet und die Bewässerung der Anlagen mit Trinkwasser oder Regenwasser vorgenommen werden. Um Aussagen über die tatsächliche Belastung zu erhalten, empfehlen wir eine Analyse auf PFC durchzuführen und die Ergebnisse dem Landratsamt zur Beurteilung zu überlassen.   Zur eigenen Vorsorge bitten wir Sie, auf die Entnahme von Grundwasser zu verzichten.   Bitte bedenken Sie auch, dass der durchschnittliche Bedarf für die Gartenbewässerung bei ca. 10 m³ im Jahr liegt. Bei Kosten von ca. 1,23 € je m³ handelt es sich um einen Betrag von ca. 12,00 € pro Jahr (ohne Abwassergebühren).    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: - Landratsamt Rastatt , PFC Geschäftsstelle, Herr Reiner Söhlmann, Tel.: 0 72 22 - 3 81 42 45, Mail: r.soehlmann@landkreis-rastatt.de   oder bei  Fragen zur Trinkwasserversorgung: - Stadtwerke Baden-Baden, Herrn Peter Riedinger, Tel.: 0 72 21 - 277420, Mail: peter.riedinger@stadtwerke-baden-baden.de   - Gemeinde Hügelsheim, Herrn Elmar Sauter, Tel.: 07229/3044-21, Mail: sauter.e@huegelsheim.de   Weitere Informationen sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Landkreises Rastatt oder der Stadt Baden-Baden abrufbar.   Die Gemeinde Hügelsheim, die Stadtwerke Baden-Baden werden in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Rastatt weitere Untersuchungen vornehmen und informieren. Wir bitten um Verständnis, dass keine persönlichen oder grundstückbezogenen Daten veröffentlicht werden können.

mehr...

.. und die Erteilung von Wahlscheinen für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 1. Das Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl für die Gemeinde Hügelsheim wird in der Zeit vom 4. September 2017 bis 8. September 2017 während der allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus Hügelsheim, Hauptstr. 32, Zimmer 2 (nicht barrierefrei)  für Wahlberechtigte zur Einsichtnahme bereitgehalten. Jeder Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zu seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Sofern ein Wahlberechtigter die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen überprüfen will, hat er Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Das Recht auf Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der Daten von Wahlberechtigten, für die im Melderegister ein Sperrvermerk gemäß § 51 Absatz 1 des Bundesmeldegesetzes eingetragen ist.   Das Wählerverzeichnis wird im automatisierten Verfahren geführt. Die Einsichtnahme ist durch ein Datensichtgerät möglich.   Wählen kann nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.   2. Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, kann in der Zeit vom 4. September 2017 bis zum 8. September 2017, spätestens 8. September 2017 bis 12.00 Uhr bei der Gemeindebehörde Rathaus Hügelsheim, Hauptstr. 32, Zimmer 2 Einspruch einlegen.   Der Einspruch kann schriftlich oder durch Erklärung zur Niederschrift eingelegt werden.   3. Wahlberechtigte, die in das Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten bis spätestens zum 3. September 2017 eine Wahlbenachrichtigung.   Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muss Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn er nicht Gefahr laufen will, dass er sein Wahlrecht nicht ausüben kann.   Wahlberechtigte, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen werden und die bereits einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragt haben, erhalten keine Wahlbenachrichtigung.   4. Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl im Wahlkreis Nr. 273 Rastatt durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlraum (Wahlbezirk) dieses Wahlkreises oder durch Briefwahl teilnehmen.   5. Einen Wahlschein erhält auf Antrag 5.1 ein in das Wählerverzeichnis eingetragener Wahlberechtigter, 5.2 ein nicht in das Wählerverzeichnis eingetragener Wahlberechtigter, a) wenn er nachweist, dass er ohne sein Verschulden die Antragsfrist auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis nach § 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung (bis zum 3. September 2017) oder die Einspruchsfrist gegen das Wählerverzeichnis nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung (bis zum 8. September 2017) versäumt hat, b) wenn sein Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antragsfrist nach § 18 Abs. 1 der Bundeswahlordnung oder der Einspruchsfrist nach § 22 Abs. 1 der Bundeswahlordnung entstanden ist, c) wenn sein Wahlrecht im Einspruchsverfahren festgestellt worden und die Feststellung erst nach Abschluss des Wählerverzeichnisses zur Kenntnis der Gemeindebehörde gelangt ist.   Wahlscheine können von in das Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten bis zum 22. September 2017, 18.00 Uhr, bei der Gemeindebehörde mündlich, schriftlich oder elektronisch beantragt werden.   Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, gestellt werden.   Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tage vor der Wahl, 12.00 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.   Nicht in das Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte können aus den unter 5.2 Buchstabe a bis c angegebenen Gründen den Antrag auf Erteilung eines Wahlscheines noch bis zum Wahltage, 15.00 Uhr, stellen.   Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Ein behinderter Wahlberechtigter kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.   6. Mit dem Wahlschein erhält der Wahlberechtigte - einen amtlichen Stimmzettel des Wahlkreises, - einen amtlichen blauen Stimmzettelumschlag, - einen amtlichen, mit der Anschrift, an die der Wahlbrief zurückzusenden ist, versehenen roten Wahlbrief- umschlag und - ein Merkblatt für die Briefwahl.   Die Abholung von Wahlschein und Briefwahlunterlagen für einen anderen ist nur möglich, wenn die Berechtigung zur Empfangnahme der Unterlagen durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird und die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertritt; dies hat sie der Gemeindebehörde vor Empfangnahme der Unterlagen schriftlich zu versichern. Auf Verlangen hat sich die bevollmächtigte Person auszuweisen.   Bei der Briefwahl muss der Wähler den Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein so rechtzeitig an die angegebene Stelle absenden, dass der Wahlbrief dort spätestens am Wahltage bis 18.00 Uhr eingeht.   Der Wahlbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne besondere Versendungsform ausschließlich von der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Er kann auch bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgegeben werden.   Hügelsheim, 18.08.2017   Reiner Dehmelt Bürgermeister  

mehr...

Im Landkreis Rastatt und dem Stadtkreis Baden-Baden wurden verschiedene Perfluorierte Chemikalien (PFC) in landwirtschaftlich genutzten Böden und im Grundwasser nachgewiesen. Dabei handelte es sich vor allem um eine Mischung mehrerer Substanzen, insbesondere um PFOA, PFHpA, PFHxA, PFPA und PFBA. Betroffen von den mit PFC verunreinigten Böden sind verschiedene landwirtschaftliche Flächen auf dem gesamten Gemarkungsgebiet.    Was bedeutet das für uns? Für Trinkwasser dienen die von der Trinkwasserkommission beim Umweltbundesamt abgeleiteten Werte als Bewertungsgrundlage. Das Umweltbundesamt unterscheidet für Trinkwasser gesundheitliche Leit- und Orientierungswerte, Vorsorge-Maßnahmewerte und den Allgemeinen Vorsorgewert:   Allgemeiner Vorsorgewert: 0,1 µ g/l Der allgemeine Vorsorgewert wird als langfristiges Mindestqualitätsziel unter dem Aspekt des vorsorgeorientierten und generationsübergreifenden Trinkwasserschutzes verfolgt. Bei Überschreitung des allgemeinen Vorsorgewertes im Trinkwasser werden durch den Wasserversorger und das Gesundheitsamt geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der PFC-Gehalte ergriffen.   Leitwert: 0,3 µ g/l für Summe PFOS und PFOA Es handelt sich hierbei um einen toxikologisch abgeleiteten Wert: Bis zu dieser Konzentration ist die Summe von PFOS und PFOA für alle Bevölkerungsgruppen lebenslang gesundheitlich duldbar. Für die übrigen PFC gibt es jeweils substanzspezifische gesundheitliche Orientierungswerte, für die das Gleiche gilt.   Vorsorge-Maßnahmewert: 5 µg /l für Summe PFOS und PFOA Bei Überschreitung dieses Wertes ist das Wasser, auch bei kurzfristiger Überschreitung, nicht mehr als Trinkwasser und für die Herstellung von Lebensmitteln verwendbar.   Vorsorge-Maßnahmewert für sensible Gruppen (Schwangere, Säuglinge, stillende Mütter): 0,5 µ g/l für Summe PFOS und PFOA Bei Überschreitung dieses Wertes ist das Wasser für sensible Gruppen, auch bei kurzfristiger Überschreitung, nicht mehr als Trinkwasser und für die Herstellung von Lebensmitteln geeignet. Die Leitwerte und die gesundheitlichen Orientierungswerte für PFC werden zur Zeit vom Umweltbundesamt überarbeitet und für PFOA und PFOS voraussichtlich abgesenkt. Ein Entwurf ist gerade in Abstimmung.  Fazit: In Hügelsheim weist die öffentliche Wasserversorgung Spuren von PFC auf. Die Werte der Trinkwasserproben der öffentlichen Wasserversorgung liegen unterhalb des allgemeinen Vorsorgewertes, sodass vom Trinkwasser der öffentlichen Wasserversorgung in Hügelsheim keine gesundheitliche Gefährdung (auch nicht für sensible Gruppen)  ausgeht.   Unterschiedlich stark mit PFC belastet sind aber einige Eigenwasserversorgungsanlagen (Privatbrunnen), welche zum Bewässern der privaten Flächen etc. genutzt werden.   Sind für Landwirte, Gärtner und Kleingärtner besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich? Die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Flächen sind über die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen informiert. Des Weiteren werden die Kulturen auf belasteten landwirtschaftlichen Flächen im Rahmen des sogenannten Vorerntemonitorings untersucht. Dabei werden Pflanzenproben vor der Ernte entnommen und die PFC-Konzentration in den Pflanzen ermittelt. Bei Überschreitung der Beurteilungswerte kommen die Pflanzen nicht in den Verkauf bzw. Vermarktung. Im Hinblick auf den Boden- und Grundwasserschutz hat das Regierungspräsidium Karlsruhe Eckpunkte für eine vorläufige (zulässige) Verwendung von Beregnungswasser festgelegt:   Eine Bewässerung mit Wasser aus eigenen Beregnungsbrunnen ist zulässig, insofern der Geringfügigkeitsschwellenwert, der als Bewertungsgrenze für eine Grundwasserbelastung gilt, eingehalten wird. Vor Beginn der Beregnungsperiode werden als Grundlage für die Bewertung die aktuellen PFC-Werte im Beregnungswasser von den zuständigen Landwirtschaftsbehörden bestimmt. Die Wassermenge muss außerdem durch die Auswahl geeigneter Bewässerungsverfahren, z. B. Tröpfchen-Bewässerung, so weit wie möglich minimiert und streng am Bedarf der Pflanzen ausgerichtet werden.   Aktuelle Bewertungsgrenzen und Festlegung der Wassermengen können beim Landratsamt Rastatt nachgefragt bzw. individuell - je nach Belastung der Brunnen - ermittelt werden.   Für das Grundwasser liegen derzeit Einzelwerte vor, die noch nicht auf eine flächenhafte Belastung rückschließen lassen. Es kann aber auch nicht mit Gewissheit bestimmt werden, in welchen Bereichen das Grundwasser belastet ist, da die vorliegenden Grundwasserproben hierfür nicht ausreichen. Seitens des Landratsamtes ist jedoch vorgesehen, diese Datenlücke zu schließen. Hilfreich hierfür wäre es jedoch, wenn Grundstückseigentümer bis dato nicht bekannte Brunnen melden. Nur so ist es möglich, eine verlässliche Grundwasserdatenbank aufzubauen.   Auf Grund der Datenlage und dem Vorliegen von erhöhten Werten in Einzelbrunnen spricht das Landratsamt folgende Empfehlung aus:   Auf eine Beregnung mit Grundwasser der Kleingärtenanlagen etc. sollte verzichtet und die Bewässerung der Anlagen mit Trinkwasser oder Regenwasser vorgenommen werden.   Um Aussagen über die tatsächliche Belastung zu erhalten, empfehlen wir eine Analyse auf PFC durchzuführen und die Ergebnisse dem Landratsamt zur Beurteilung zu überlassen.   Zur eigenen Vorsorge bitten wir Sie, auf die Entnahme von Grundwasser zu verzichten.   Bitte bedenken Sie auch, dass der durchschnittliche Bedarf für die Gartenbewässerung bei ca. 10 m³ im Jahr liegt. Bei Kosten von ca. 1,23 € je m³ handelt es sich um einen Betrag von ca. 12,00 € pro Jahr (ohne Abwassergebühren).  Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:   Landratsamt Rastatt PFC Geschäftsstelle Herr Reiner Söhlmann Tel.: 0 72 22 - 3 81 42 45 Mail: r.soehlmann@landkreis-rastatt.de   oder bei  Fragen zur Trinkwasserversorgung:   Stadtwerke Baden-Baden Herrn Peter Riedinger Tel.: 0 72 21 - 277420 Mail: peter.riedinger@stadtwerke-baden-baden.de   Gemeinde Hügelsheim Herrn Elmar Sauter Tel.: 07229/3044-21 Mail: sauter.e@huegelsheim.de   Weitere Informationen sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe, des Landkreises Rastatt oder der Stadt Baden-Baden abrufbar.   Die Gemeinde Hügelsheim, die Stadtwerke Baden-Baden werden in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Rastatt weitere Untersuchungen vornehmen und informieren. Wir bitten um Verständnis, dass keine persönlichen oder grundstückbezogenen Daten veröffentlicht werden können.

mehr...

Kontakt

Gemeindeverwaltung
Hügelsheim

Telefon 07229/3044-0
Telefax 07229/3044-10

Korrespondenz-Adressen:
Postfach 63
76549 Hügelsheim
rathaus@huegelsheim.de

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Montag bis Freitag
08.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstagnachmittag
14.00 bis 18.00 Uhr