Informationen zum Coronavirus

Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus mit Auslegungshinweisen

Die aktuell gültige Corona-Verordnung finden sie unter folgendem Link

Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung, Stand 23. Mai 2020

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus angepasst (13.5.2020)

(ID) Mit Beschluss vom 9. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten seit Montag, den 11. Mai 2020.

Die wesentlichen Änderungen zum 11. Mai:
- Im öffentlichen Raum dürfen Sie auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. So können Sie sich mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen
und Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen.
- In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum ausgenommen.
- Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen.
- Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.
- Sonnenstudios dürfen wieder öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah
veröffentlicht)
- Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards
wie Friseure dürfen öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht).
Dazu zählen: Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios, Piercingstudios
- Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen
dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.
- Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
- Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen.
- Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.
- Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
- Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden.

Weitere Öffnungen zum 18. Mai:
- Speisegaststätten dürfen ab 18. Mai 2020 unter Auflagen wieder öffnen.
Bis dahin ist weiterhin nur der Außer-Haus-Verkauf möglich.
-  Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich, etwa Ausflugsziele, für die Eintrittsgeld
zu entrichten ist, dürfen unter Auflagen öffnen. Das gilt nicht für Freizeitparks.
- Ab 18. Mail dürfen auch Campingplätze wieder öffnen für Übernachtungen
in Wohnwagen, Wohnmobilen oder festen Mietunterkünften. Auch die Beherbergung in Ferienwohnungen und vergleichbaren Wohnungen wird wieder zugelassen. Das gilt jeweils nur soweit eine Selbstversorgung möglich ist. Die Nutzung von  Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt.
- Voraussichtlich zum 18. Mai wird es zudem eine Lockerung der Besuchsverbote
in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen geben. Die konkreten Regelungen werden durch das Sozialministerium bekannt gegeben.

Geschlossen bzw. untersagt bleiben zunächst:
- Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Theater, Schauspielhäuser
und Freilichttheater
- Bildungseinrichtungen jeglicher Art soweit für einzelne nicht etwas anderes geregelt ist (wie etwa für Musikschulen und Jugendkunstschulen)
- Kinos
- Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder
- Saunen
- Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere
Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen
- Jugendhäuser
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen - der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen
ist erlaubt, ab 18. Mai dürfen Speisegaststätten unter Auflagen öffnen.
- Messen, nicht-kulturelle Ausstellungen, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen
- Öffentliche Bolzplätze
- Bis 18. Mai Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze; eine Beherbergung darf ausnahmsweise zu geschäftlichen, dienstlichen oder, in besonderen Härtefällen, zu privaten Zwecken erfolgen.
- Omnibusreisen zu touristischen Zwecken

Fragen und Antworten zu den Änderungen
und die Corona-Verordnung in der ab 11. Mai gültigen Fassung finden Sie auf der Homepage der Landesregierung unter: https://kurzelinks.de/p0lq

Herausgeber: Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration - Abteilung 6 - Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement

Das Sozialministerium hat ausführliche FAQ's  online  gestellt.

Öffnung der Grenzen zu Frankreich und der Schweiz (13.5.2020)

Krisenberatung "Corona" für kleine und mittlere Unternehmen

Gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels gemäß § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung, Stand 22.04.2020

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise - CoronaVO Einreise)

Bussgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Verordnung in Baden-Württemberg

Bussgeldkatalog zur CoronaVO Einreise, 22.4.2020

Verordnung des Sozialministeriums zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit Sars-CoV-2 (Corona-Verordnung Heimbewohner – CoronaVO Heimbewohner)

Land richtet Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein

Das Gesundheitsamt Rastatt appelliert:

pdfappell lra ra (264 KB)

Merkblatt zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Hinweise zur Entsorgung von Masken und Handschuhen - Covid-19

Wir bitten zu beachten, dass Mund- und Nasenschutz, sowie Handschuhe die zum Schutz gegen die Infektion mit dem Coronavirus dienen:

-       direkt einer Verbrennungsanlage zuzuführen sind und nicht recycling- oder vorbehandlungsfähig sind
-       gut isoliert in Plastiktüten ggfs. doppelten Tüten zu sammeln sind, diese Plastiksäcke dem Restmüll zuzuführen sind, wenn der Anteil geringer als 20% des Restabfalls darstellt
-       nicht in die Biotonne, Plastikmüll bzw. Wertstofftonne oder in der Papiertonne entsorgt werden dürfen!
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
 
Weitere Information erhalten unter folgendem Link


Aussetzung der Elternbeiträge für April 2020

Aussetzung des Einzugs der Elternbeiträge für April 2020
 
Aufgrund der Corona-Krise sind seit dem 17. März 2020 bis vorerst 19. April 2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. In den vergangenen Tagen haben uns viele Anfragen erreicht, wie mit den Elternbeiträgen während der Schließzeit umgegangen wird.
 
Nun ist von den kirchlichen und kommunalen Spitzenverbänden in Baden-Württemberg eine Empfehlung ausgesprochen worden. Dieser Empfehlung schließen wir uns, auch in Abstimmung mit dem Träger des katholischen Kindergartens St. Laurentius sowie mit dem Träger der evangelischen Kindertagesstätte „Windspiel“, an.
 
Demnach wird der Einzug der Elternbeiträge für die Kinder im Kinderhaus „Spielkiste“, im katholischen Kindergarten St. Laurentius, in der evangelischen Kindertagesstätte „Windspiel“ und für die Schulkinder in der Kernzeitenbetreuung sowie Schulferienbetreuung im April 2020 zunächst ausgesetzt. Eine abschließende Entscheidung über die Erhebung dieser Zahlungen ist hiermit nicht verbunden. Diese wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.
 
Ihre Gemeindeverwaltung

Regelung für Trauerfeiern auf dem Friedhof in Hügelsheim, Stand Mai 2020

Zur weiteren Verzögerung der Ausbreitung des Coronavirus hat das Kultusministerium eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften erlassen.
Unter anderem wird dabei folgende Regelung für Trauerfeiern erlassen:
Bestattungen und Urnenbeisetzungen sind unter freiem Himmel mit höchstens 50 Teilnehmenden zulässig.
Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nicht in unmittelbaren Kontakt kommen.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.
Außerdem muss sichergestellt sein, dass kein Teilnehmer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus bestätigen Person hatte und keine Symptome aufzeigt.

1 Tag vor der Trauerfeier ist eine Teilnehmerliste an die Gemeinde zu übergeben die Kontaktadressen inklusive Telefonnummern der Teilnehmenden enthält. Die Liste ist nach Ablauf von 21 Tagen zu vernichten
Die Einsegnungshalle ist geschlossen, die Beerdigung findet unabhängig vom Wetter im Freien, direkt am Grab oder vor der Einsegnungshalle statt. Sie wird auf das zeitlich notwendige Maß beschränkt (maximal 30 Minuten).


Eine musikalische Begleitung von Tonträgern ist möglich (eigene Anlage).
 
Die Maßnahmen zum Infektionsschutz, insbesondere der Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person, ist einzuhalten. Ausnahmen vom Mindestabstand sind nur bei hilfebedürftigen Personen zulässig.


Allen nicht gelisteten Personen ist eine Teilnahme an der Trauerfeier nicht möglich.
Das Auflegen einer Kondolenzliste ist derzeit nicht möglich, außerdem besteht keine Möglichkeit sich wie bisher mit Weihwasser, Erde oder Blumenblättern von Verstorbenen zu verabschieden.
Grabbeigaben in Form von Blumensträußen sind erlaubt.
Außerdem weisen wir darauf hin, dass das Schließen des Grabes aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss.
 



 

Bescheinigung für Grenzübertritt nach Deutschland

Die Grenzübertrittbescheinigungen für die aus dem Elsass kommenden Mitarbeiter Hügelsheimer Gewerbetreibender steht auf der Homepage der Gemeinde Hügelsheim als PDF-Datei zur Verfügung. Die Grenzübertrittbescheinigung soll den Berufspendlern die Einreise in die Bundesrepublik erleichtern.

Einschränkung des Publikumsverkehr bei der Gemeindeverwaltung Hügelsheim

Die beiden Rathäuser der Gemeindeverwaltung sind wie bisher für den normalen Kundenverkehr mit Terminvereinbarung und/oder für dringende Fälle geöffnet. Der Zugang für Kundinnen/Kunden und Besucher/innen der Rathäuser ist nur mit entsprechender Kontrolle möglich. Wer grippeähnliche Symptome aufweist, darf die Rathäuser nicht betreten.
Darüber hinaus muss während des Besuchs ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Desinfektionsmittel werden in den Eingangsbereichen der Rathäuser zur Verfügung gestellt. 
In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass oft auf eine persönliche Vorsprache im Rathaus verzichtet und die Angelegenheit auf dem Postweg bzw. elektronisch bearbeitet werden kann. Wir bitten daher, weiterhin diese Möglichkeiten zu nutzen. 
 
Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung:
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihre Gemeindeverwaltung

Corona-Ambulanz

Die in der Balger Klinik eingerichtete zentrale Corona-Ambulanz ist ab Montag, 30. März 2020 geschlossen.
Das Klinikum Mittelbaden konzentriert sich auf die stationäre Versorgung.
Inzwischen stehen weitere Abstrich-Ambulanzen im Land- und Stadtkreis zur Verfügung:
Diese sind in der Wörtelhalle in Kuppenheim, in der Flößerhalle in Hörden sowie in der Bismarckstraße in Gaggenau. In Rastatt ist eine Ambulanz geplant, allerdings steht noch aus, welche städtische fläche dazu genutzt werden kann.
Bis dahin können sich Bürger aus der Region im Drive-In-Testcenter auf dem Gelände des THW in baden-Baden untersuchen lassen.

Wichtig bei allen Ambulanzen:
Vorher ist eine Anmeldung über den Hausarzt oder die Notfallnummer 116 117 erforderlich!

Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger (5.3.2020)
Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.  
Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555

Ausserdem sind alle aktuellen Informationen zum Coronavirus auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg veröffentlicht.

Informationen zum Coronavirus (5.3.2020)

Das Robert-Koch-Institut als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten hat alle wichtigen Informationen – Antworten auf die wichtigsten Fragen, Reiseempfehlungen und Empfehlungen für den Umgang mit Verdachtsfällen zum neuen
Coronavirus 2019-nCoV unter folgendem Link zusammengestellt:
Robert-Koch-Institut

Dort finden sich auch Links zu Erklärvideos
und zu allgemeinen Hygienetipps.

Auch das Auswärtige Amt
informiert auf seinen Seiten über mögliche Reisegefahren.


Weiterführende Links:
Aktuelle Informationen
des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg zum Coronavirus

Aktuelle Informationen
und Risikobewertung des Robert-Koch-Institus zum neuartigen Coronavirus (unter anderem mit Hinweisen zu Diagnose, Hygiene und Infektionskontrolle)

Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) - Fragen und Antworten zum Coronavirus

Landratsamt Rastatt informiert zum Coronavirus (5.3.2020)

Die Landkreisverwaltung, das Klinikum Mittelbaden, die Städte und Gemeinden und die Stadt Baden-Baden sind in ständigem Dialog zur Entwicklung des Coronavirus. Ein im Landratsamt Rastatt eingerichteter Krisenstab beobachtet die Lage und veranlasst nötige Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der Viruserkrankung. Die Pressestelle im Landratsamt weist darauf hin, dass das Gesundheitsamt, das Klinikum und die Hausärzte gut vorbereitet sind und gibt folgende Informationen:
 
Prävention und Vorsorge
Vorsicht und Umsicht statt Panik
Jeder Mensch muss eigenverantwortlich entscheiden, ob er im Falle einer Pandemie größere Menschenansammlungen oder Reisen in Risikogebiete meiden will. Das Landratsamt appelliert an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger, alles zu tun, um sich selbst und andere nicht zu infizieren. Dazu zählen in erster Linie die Einhaltung der wichtigsten Hygieneregeln.
 
Ob Ausrichter von Ausstellungen, Sport- oder Kulturveranstaltungen auf die neueste Coronavirus-Entwicklung reagieren, liegt derzeit in deren Verantwortung. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht das Gesundheitsamt keinen Grund für Empfehlungen zur Absage.
 
Daheimbleiben bei Erkältungssymptomen
Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die nach ihrer Rückkehr Husten, Fieber oder Atemnot entwickeln, sollen Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben und ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren.
 
Empfehlungen für Arbeitgeber
Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen vorsorglich, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder Kontakt mit Erkrankten hatten, zunächst von der Arbeit freigestellt werden. Sie sollen sich mit dem Gesundheitsamt oder ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen.
 
Empfehlungen für Schulen, Kindergärten, Kitas und Pflegeeinrichtungen
Das Kultusministerium und das Sozialministerium haben den Einrichtungen Informationen und Anleitungen des Robert-Koch-Instituts zur Verfügung gestellt. Diese werden ständig aktualisiert. Auch hier spielen die Hygienetipps eine große Rolle.
 
Was tun bei Verdacht?
Menschen, die bei sich selbst oder ihren Angehörigen Symptome feststellen, die auf einen Coronavirus hindeuten, sollen den Hausarzt oder den notärztlichen Bereitschaftsdienst oder den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst telefonisch kontaktieren. Dort wird dann entschieden, ob ein Abstrich vorgenommen werden muss.
 
Klinikum Mittelbaden ist gut vorbereitet
Das Klinikum Mittelbaden beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Coronavirus und ist gut vorbereitet. Ein Pandemiemanagement-Team konferiert täglich und hat Arbeitsanweisungen festgelegt, die ständig aktualisiert werden. Personen mit Verdacht auf Coronavirus können in separaten Räumlichkeiten behandelt werden. Das Klinikum ist auch auf einen Pandemie-Massenanfall von Erkrankten vorbereitet und hält für stationär zu behandelnde Fälle derzeit rund 60 Betten bereit. Auch die Steigerung der Bettenkapazität ist bereits einkalkuliert. Nach Auskunft des medizinischen Geschäftsführers, Dr. Thomas Iber, ist der Vorrat an Schutzausrüstungen und für die Labor-Diagnostik zum aktuellen Zeitpunkt ausreichend. Das Klinikum und die Vorsitzenden der niedergelassenen Ärzteschaft Baden-Baden und Rastatt sind in ständigem Kontakt.
 
Isolation
In der Regel können am Coronavirus erkrankte Personen in häuslicher Isolation behandelt werden. Bei schwererem Verlauf wird die Behandlung stationär durchgeführt. Sollte eine Isolation zu Hause oder im Klinikum nicht möglich sein, steht in Kürze die vorsorgliche Isolierstation im Gernsbacher "Sonnenhof" zur Verfügung. Weitere Stationen kann der Landkreis bei Bedarf einrichten.
 
Behandlungsmöglichkeiten beim Coronavirus
Nach derzeitigen Erkenntnissen verlaufen die meisten Erkrankungen eher mild, nicht schwerwiegender als eine Grippe und werden auch so behandelt.
 
Weitere Informationen, Rat und Hilfe:
Homepage des Landratsamtes:
www.landkreis-rastatt.de mit Links zum Robert-Koch-Institut, Landesgesundheitsamt und zum Auswärtigen Amt.
Patientenservice-Telefon der Kassenärztlichen Vereinigung: 116 117 außerhalb der Öffnungszeiten der Hausärzte
Telefon-Hotline des Landesgesundheitsamtes: 0711 904-39555 täglich von 9 bis 18 Uhr
Telefon des Gesundheitsamtes Rastatt:
07222 381-2300 und 07222 381-0 während der Öffnungszeit des Landratsamtes
 
Die zehn wichtigsten Hygienetipps
 
Hygiene schützt. Einfache Hygienemaßnahmen tragen entscheidend dazu bei, sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen.
 
1. Regelmäßig Hände waschen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Waschen Sie Ihre Hände auch nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen.
 
2. Hände gründlich waschen
Um mögliche Krankheitserreger zu entfernen, müssen die Hände gründlich mit Seife eingerieben (mindestens 30-40 Sekunden) und unter fließendem Wasser abgewaschen werden.
 
3. Hände aus dem Gesicht entfernen
Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
 
4. Richtig husten und niesen
Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht, die durch Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Halten Sie Abstand und drehen Sie sich weg. Nutzen Sie zudem am besten ein Taschentuch und halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase.
 
5. Wunden schützen
Verletzungen und Wunden sollten Sie mit einem Verband oder Pflaster abdecken. So können keine Erreger eindringen.
 
6. Abstand halten
Verzichten Sie während der Ansteckungszeit auf enge Körperkontakte wie Umarmen und Küssen. Persönliche Utensilien wie Handtücher oder Essgeschirr sollten nicht gemeinsam benutzt werden.
 
7.  Ein sauberes Zuhause
Reinigen Sie Ihr Zuhause regelmäßig mit üblichen Haushaltsreinigern. Vor allem in Küche, Bad und Toilette ist Sauberkeit wichtig.
 
8. Mit Lebensmitteln hygienisch umgehen
Achten Sie auf eine gute Händehygiene und Sauberkeit bei der Nahrungszubereitung. Vermeiden Sie, dass rohe Tierprodukte mit roh verzehrten Lebensmitteln in Kontakt kommen.
 
9. Geschirr und Wäsche heiß waschen
Geschirr sollte mit möglichst warmem Wasser und reichlich Spülmittel oder in der Geschirrspülmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden. Eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius gilt auch für die Wäsche von Handtüchern, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche.
 
10.  Regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern oder Türen. Das verringert die Zahl der Krankheitserreger in der Luft und schützt die Schleimhäute vor Austrocknung. 

Kontakt

Gemeindeverwaltung
Hügelsheim

Telefon 07229/3044-0
Telefax 07229/3044-10

Korrespondenz-Adressen:
Postfach 63
76549 Hügelsheim
rathaus@huegelsheim.de

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

telefonisch von Montag bis Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr
zusätzlich Donnerstag nachmittags 16:00 bis 18:00 Uhr
07229 3044 0