Informationen zum Coronavirus

Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 15.10.2020


Folgende Beschlüsse wurden u. a. auf der MPK vereinbart:
Ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten (weitergehende örtliche bzw. regionale Maßnahmen (z.B. Allgemeinverfügungen etc.) sind möglich).

Bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

Empfehlung ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.

Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Sobald das Infektionsgeschehen über die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage steigt. Die lokalen Maßnahmen müssen zielgerichtet und überregional vergleichbar sein.
Dazu gehören insbesondere:
a. Erweiterungen der Pflicht zum Tragen einer Mundnasenbedeckung,
b. Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen auf 100 Personen, Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes;
c. Einführung von Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum auf maximal 10 Personen und
d. die verbindliche Einführung der Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Außenabgabeverbotes von Alkohol, sowie
e. weitergehende verbindliche Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Feiern auf 10 Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie auf 10 Teilnehmer aus höchstens zwei Hausständen im privaten Raum.

Es wird empfohlen, organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, um die Ordnungsämter zu entlasten, damit zur Einhaltung der Corona-VO eine hohe Kontrolldichte gewährleistet werden kann. Ebenfalls sollen die Ordnungsbehörden bei der Überwachung der Quarantäneanordnungen unterstützen. Der Bund wird mit der Bundespolizei die Ordnungsämter auf Bitten der Länder unterstützen.

Das Beherbergungsverbot wurde „vertagt“ – wir gehen dennoch von einer zeitnahen Überarbeitung der VO in Baden-Württemberg aus.
 
Den vollständigen Beschluss finden Sie hier
Die einzelnen Punkte sind nun von der Landesregierung konkret im Rahmen der CoronaVO und/oder des Konzeptes zur Umsetzung Regionaler Beschränkungen umzusetzen oder, insbesondere bei Maßnahmen die bereits bei einem Wert von weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb 7 Tagen, den zuständigen Ortspolizeibehörden zur Umsetzung zu empfehlen. Wir regen daher an, die konkrete Umsetzung in Baden-Württemberg abzuwarten. Sobald es zu einzelnen Verschriftlichungen der o. g. Regelungen in Baden-Württemberg kommt, werden wir Sie in gewohnter Weise schnellstmöglich unterrichten.
 

Bussgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionssschutzgesetz in Zusammenhang mit der CoronaVO in der Fassung vom 12.10.2020

Im Zuge der Änderung er CoronaVO, die seit 12.10.2020 in Kraft getreten ist, wurde der Bußgeldkatalog entsprechend angepasst. Neu ist u.a., dass die Angabe falscher  persönlicher Daten zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung mit einem Bußgeld belegt wird.

Lagebericht des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg, täglich aktualisiert

aktuelle Fallzahlen bestätigter SARS-CoV-2 in Infektionen  in Baden-Württemberg sind hier jederzeit zusammen mit der Bewertung der epidemiologischen Lage abrufbar

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen und Testungen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2)

(Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung - CoronaVO EQT)
Vom 24. August2020

Auf Grund von § 17 der Corona-Verordnung (CoronaVO) vom 23. Juni 2020 (GBl. S. 483), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Juli 2020 (GBl. S. 661) geändert worden ist,wird verordnet:

§ 1
Begriffsbestimmungen
(1) Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für wel-che ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht. Die Einstu-fung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikoge-biete_neu.html) veröffentlicht.
(2) Ein ärztliches Zeugnis im Sinne dieser Verordnung muss die Voraussetzungen des § 1 Absatz 2 der Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten vom 6. August 2020 (BAnz AT 07.08.2020 V1) in der jeweils geltenden Fassung (TestpflichtVO) erfüllen. Als ein ärztliches Zeugnis nach Satz 1 gilt auch die Bescheinigung eines fachärztlich geführten Testlabors.

§ 2
Vorlagepflicht für Ein-und Rückreisende
(1) Personen, die auf dem Land-, See-oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen undnd die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, das in diesem Zeitraum Risikogebiet nach § 1 Absatz 1 war oder noch ist, sind gemäß § 1 Absatz 1 Satz 1 TestpflichtVO verpflichtet, ein ärztliches Zeugnis nach§ 1 Absatz 2 unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland,gegenüber der für sie zuständigen Behörde vorzulegen; dies gilt auch für Personen,die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.
(2) Absatz 1 gilt nicht für die in § 1 Absatz 4 TestpflichtVO in Verbindung mit § 4 genannten Personen.
(3) Das ärztliche Zeugnis nach § 1 Absatz 2 ist für mindestens 14 Tage nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland aufzubewahren.

§ 3
Absonderung für Ein-und Rückreisende; Beobachtung
(1) Personen, die auf dem Land-, See-oder Luftweg aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, das in diesem Zeitraum Risikogebiet nach§ 1 Absatz 1 war oder noch ist, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
(2) Befristet Beschäftigte, die nur für eine begrenzte Dauer in einem Betrieb tätig sind (Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter), können die Pflichten nach Absatz 1 Satz 1 erfüllen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten 14 Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogene betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden,die einer Absonderung nach Absatz 1 Satz 1 vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist. Der Arbeitgeber muss im Falle des Satzes 1 die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei der zuständigen Behörde anzeigen und die ergriffenen Maßnahmen nach Satz 1 dokumentieren. Die zuständige Behörde hat die Einhaltung der Voraussetzungen nach Satz 1 zu überprüfen.
(3) Die von Absatz 1 Satz 1 erfassten Personen sind verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Verpflichtungen nach Absatz 1 Satz 1 hinzuweisen. Die von Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 erfassten Personen sind verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen, die zuständige Behörde hierüber unverzüglich zu informieren. Für die Verpflichtungen nach den Sätzen 1 und 2 sind die Angaben gemäß Nummer I Nummer1 der Anordnungen betreffend den Reiseverkehr nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag vom 6. August 2020 (BAnz AT 07.08.2020 B5) in der jeweils geltenden Fassung mitzuteilen; diese Mitteilung kann auch über die von Beförderern im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Flug-oder Schiffsverkehr gemäß Anlage 2 dieser Anordnung zu verwendende Aussteigekarte erfolgen
.(4) Für die Zeit der Absonderung unterliegen die von Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 Satz 1 erfassten Personen der Beobachtung durch die zuständige Behörde.

§ 4
Ausnahmen von der Absonderung
(1) Von § 3 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind Personen,
1.die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
2.die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn-oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben,
3.die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst in das Bundesgebiet einreisen, oder
4.die sich weniger als 48 Stunden oder zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten haben oder einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, ein Umgangsrecht, der Besuch des nicht in demselben Hausstandwohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.
(2) Absatz 1 Nummer 3 gilt nicht für Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter.
(3) § 3 gilt darüber hinaus nicht für
1.Angehörige der Bundeswehr,
2.Angehörige der alliierten Streitkräfte im Sinne des Gesetzes zum NATO-Truppenstatut und zu den Zusatzvereinbarungen in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 57-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Artikel 227 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474, 1507) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung sowie
3.Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen im Ausland zurückkehren oder zum Einsatz im Geltungsbereich dieser Verordnung beordert sind. Für mitreisende Familienangehörige findet § 3 Anwendung.
(4) Von § 3 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind darüber hinaus Transferpassagiere und Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland oder nach Baden-Württemberg einreisen; diese haben das Gebiet des Landes Baden-Württemberg auf direktem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg ist hierbei gestattet.
(5) Von § 3 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind darüber hinaus Personen, die ein ärztliches Zeugnis nach § 1 Absatz 2 der zuständigen Behörde vorlegen.
(6) In begründeten Fällen können Befreiungen von der zuständigen Behörde zugelassen werden, sofern dies unter Abwägung aller betroffenen Belange vertretbar ist.
(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten nur, soweit die dort bezeichneten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen. Treten binnen 14 Tagen nach der Einreise Symptome auf, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen, haben die Personen im Sinne der Absätze 1 bis 6 unverzüglich die zuständige Behörde hierüber zu informieren.

§ 5
Vollzug
Die Zuständigkeit für den Vollzug dieser Verordnung bestimmt sich nach der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz vom 19. Juli 2007 (GBl. S.361), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Mai 2020 (GBl. S. 357) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung.

§ 6
Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrig im Sinne des § 73 Absatz 1a Nummer 24 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385, 1386)geändert worden ist,in der jeweils geltenden Fassung handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.entgegen § 2 Absatz 1 ein ärztliches Zeugnis nicht vorlegt,
2. sich entgegen §Hiebsatzatz 1 Satz 1 nicht absondert,
3. sich entgegen § 3 Absatz 1 Satz 1 nicht auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begibt,
4. entgegen § 3 Absatz 1 Satz 2 Besuch empfängt,
5. entgegen § 3 Absatz 2 Satz 2 der zuständigen Behörde keine Anzeige erstattet,
6.entgegen § 3 Absatz 3 Satz 1 und 2 die zuständige Behörde nicht oder nicht unverzüglich kontaktiert,
7. entgegen § 4 Absatz 4 Satz 1 Halbsatz 2 das Land Baden-Württemberg nicht auf direktem Weg verlässt oder
8. entgegen § 4Absatz 7 Satz 2 die zuständige Behörde nicht oder nicht unverzüglich informiert.

§ 7
Inkrafttreten,Außerkrafttreten
(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne vom 14.Juli 2020 (GBl. S. 642) außer Kraft.
(2) Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages außer Kraft, an dem die Corona-Verordnung vom 23. Juni 2020 (GBl. S. 483), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Juli 2020 (GBl. S. 661) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, außer Kraft tritt.

Stuttgart, den 24. August 2020


Lucha

Faktenblatt des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg zum Coronavirus, Stand 31.08.2020

Unterstützt uns im Kampf gegen Corona

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig.
Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play  zum Download erhältlich.

Weitere Informationen zur Corona Warn-App und Hinweise in mehreren Sprachen finden sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg , gültig ab 1.7.2020

Die seit 1.7.2020 gültige Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg finden Sie hier

Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) auf privaten Veranstaltungen (Corona-Verordnung private Veranstaltungen - CoronaVO private Veranstaltungen)

Konkrete Unterstützung für betroffene Unternehmen in Baden-Württemberg

Hinweis: Unter diesem Link    finden Sie ausführliche Informationen für Unternehmen und Beschäftigte in Baden-Württemberg, die fortlaufend aktualisiert werden.

Das Sozialministerium hat ausführliche FAQ's  online  gestellt.

Öffnung der Grenzen zu Frankreich und der Schweiz (13.5.2020)

Krisenberatung "Corona" für kleine und mittlere Unternehmen

Gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels gemäß § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung, Stand 22.04.2020

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise - CoronaVO Einreise)

Bussgeldkatalog zur CoronaVO Einreise, 22.4.2020

Verordnung des Sozialministeriums zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit Sars-CoV-2 (Corona-Verordnung Heimbewohner – CoronaVO Heimbewohner)

Land richtet Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen ein

Das Gesundheitsamt Rastatt appelliert:

pdfappell lra ra (264 KB)

Merkblatt zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Hinweise zur Entsorgung von Masken und Handschuhen - Covid-19

Wir bitten zu beachten, dass Mund- und Nasenschutz, sowie Handschuhe die zum Schutz gegen die Infektion mit dem Coronavirus dienen:

-       direkt einer Verbrennungsanlage zuzuführen sind und nicht recycling- oder vorbehandlungsfähig sind
-       gut isoliert in Plastiktüten ggfs. doppelten Tüten zu sammeln sind, diese Plastiksäcke dem Restmüll zuzuführen sind, wenn der Anteil geringer als 20% des Restabfalls darstellt
-       nicht in die Biotonne, Plastikmüll bzw. Wertstofftonne oder in der Papiertonne entsorgt werden dürfen!
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
 
Weitere Information erhalten unter folgendem Link


Aussetzung der Elternbeiträge für April 2020

Aussetzung des Einzugs der Elternbeiträge für April 2020
 
Aufgrund der Corona-Krise sind seit dem 17. März 2020 bis vorerst 19. April 2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. In den vergangenen Tagen haben uns viele Anfragen erreicht, wie mit den Elternbeiträgen während der Schließzeit umgegangen wird.
 
Nun ist von den kirchlichen und kommunalen Spitzenverbänden in Baden-Württemberg eine Empfehlung ausgesprochen worden. Dieser Empfehlung schließen wir uns, auch in Abstimmung mit dem Träger des katholischen Kindergartens St. Laurentius sowie mit dem Träger der evangelischen Kindertagesstätte „Windspiel“, an.
 
Demnach wird der Einzug der Elternbeiträge für die Kinder im Kinderhaus „Spielkiste“, im katholischen Kindergarten St. Laurentius, in der evangelischen Kindertagesstätte „Windspiel“ und für die Schulkinder in der Kernzeitenbetreuung sowie Schulferienbetreuung im April 2020 zunächst ausgesetzt. Eine abschließende Entscheidung über die Erhebung dieser Zahlungen ist hiermit nicht verbunden. Diese wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.
 
Ihre Gemeindeverwaltung

Regelung für Trauerfeiern auf dem Friedhof in Hügelsheim, Stand 1. Juli 2020

Gemäß der CoronaVO des Landes Baden-Württemberg, gültig seit 1. Juli 2020, werden Trauerfeiern nach dem Bestattungsgesetz mit folgenden Regelungen durchgeführt:
 
- Bestattungen und Urnenbeisetzungen sind unter freiem Himmel mit unbegrenzter Personenzahl zulässig.
-  Die Maßnahmen zum Infektionsschutz, insbesondere der Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person, ist einzuhalten. Ausnahmen vom Mindestabstand sind  bei hilfebedürftigen Personen und dann zulässig, wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
- Bei Ausnahmen vom Mindestabstand wie unter Punkt 2 aufgeführt, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
- Außerdem muss sichergestellt sein, dass kein Teilnehmer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus bestätigten Person hatte und keine Symptome aufzeigt.
- Die Einsegnungshalle ist geschlossen, die Beerdigung findet unabhängig vom Wetter im Freien, direkt am Grab oder vor der Einsegnungshalle statt.
- Eine musikalische Begleitung von Tonträgern ist möglich (eigene Anlage).
- Aufgrund der Hygienevorschriften der Coronaverordnung ist das Auflegen einer Kondolenzliste derzeit nicht möglich, außerdem besteht keine Möglichkeit sich wie bisher mit Weihwasser, Erde oder Blumenblättern von Verstorbenen zu verabschieden.
Grabbeigaben in Form von Blumensträußen sind erlaubt.




 

Bolzplätze

Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten sowie ähnliche Einrichtungen (Anmerkung: darunter zählen auch die Bolzplätze) sind bis zum Ablauf des 14. Juni 2020 aufgrund der aktuell gültigen Corona-Verordnung (Stand 02.06.2020) gesperrt, Trainings- und Übungseinheiten durch die Vereine sind von diesem Verbot ausgenommen.

Ob diese Maßnahme über den 14. Juni 2020 hinaus verlängert wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort oder wenden Sie sich bei Fragen telefonisch an die 07229 3044-44.

Bescheinigung für Grenzübertritt nach Deutschland

Die Grenzübertrittbescheinigungen für die aus dem Elsass kommenden Mitarbeiter Hügelsheimer Gewerbetreibender steht auf der Homepage der Gemeinde Hügelsheim als PDF-Datei zur Verfügung. Die Grenzübertrittbescheinigung soll den Berufspendlern die Einreise in die Bundesrepublik erleichtern.

Einschränkung des Publikumsverkehr bei der Gemeindeverwaltung Hügelsheim

Die beiden Rathäuser der Gemeindeverwaltung sind wie bisher für den normalen Kundenverkehr mit Terminvereinbarung und/oder für dringende Fälle geöffnet. Der Zugang für Kundinnen/Kunden und Besucher/innen der Rathäuser ist nur mit entsprechender Kontrolle möglich. Wer grippeähnliche Symptome aufweist, darf die Rathäuser nicht betreten.
Darüber hinaus muss während des Besuchs ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Desinfektionsmittel werden in den Eingangsbereichen der Rathäuser zur Verfügung gestellt. 
In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass oft auf eine persönliche Vorsprache im Rathaus verzichtet und die Angelegenheit auf dem Postweg bzw. elektronisch bearbeitet werden kann. Wir bitten daher, weiterhin diese Möglichkeiten zu nutzen. 
 
Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung:
Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihre Gemeindeverwaltung

Corona-Ambulanz

Die in der Balger Klinik eingerichtete zentrale Corona-Ambulanz ist ab Montag, 30. März 2020 geschlossen.
Das Klinikum Mittelbaden konzentriert sich auf die stationäre Versorgung.
Inzwischen stehen weitere Abstrich-Ambulanzen im Land- und Stadtkreis zur Verfügung:
Diese sind in der Wörtelhalle in Kuppenheim, in der Flößerhalle in Hörden sowie in der Bismarckstraße in Gaggenau. In Rastatt ist eine Ambulanz geplant, allerdings steht noch aus, welche städtische fläche dazu genutzt werden kann.
Bis dahin können sich Bürger aus der Region im Drive-In-Testcenter auf dem Gelände des THW in baden-Baden untersuchen lassen.

Wichtig bei allen Ambulanzen:
Vorher ist eine Anmeldung über den Hausarzt oder die Notfallnummer 116 117 erforderlich!

Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger (5.3.2020)
Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.  
Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis sonntags zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711/904-39555

Ausserdem sind alle aktuellen Informationen zum Coronavirus auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg veröffentlicht.

Informationen zum Coronavirus (5.3.2020)

Das Robert-Koch-Institut als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten hat alle wichtigen Informationen – Antworten auf die wichtigsten Fragen, Reiseempfehlungen und Empfehlungen für den Umgang mit Verdachtsfällen zum neuen
Coronavirus 2019-nCoV unter folgendem Link zusammengestellt:
Robert-Koch-Institut

Dort finden sich auch Links zu Erklärvideos
und zu allgemeinen Hygienetipps.

Auch das Auswärtige Amt
informiert auf seinen Seiten über mögliche Reisegefahren.


Weiterführende Links:
Aktuelle Informationen
des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg zum Coronavirus

Aktuelle Informationen
und Risikobewertung des Robert-Koch-Institus zum neuartigen Coronavirus (unter anderem mit Hinweisen zu Diagnose, Hygiene und Infektionskontrolle)

Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) - Fragen und Antworten zum Coronavirus

Landratsamt Rastatt informiert zum Coronavirus (5.3.2020)

Die Landkreisverwaltung, das Klinikum Mittelbaden, die Städte und Gemeinden und die Stadt Baden-Baden sind in ständigem Dialog zur Entwicklung des Coronavirus. Ein im Landratsamt Rastatt eingerichteter Krisenstab beobachtet die Lage und veranlasst nötige Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der Viruserkrankung. Die Pressestelle im Landratsamt weist darauf hin, dass das Gesundheitsamt, das Klinikum und die Hausärzte gut vorbereitet sind und gibt folgende Informationen:
 
Prävention und Vorsorge
Vorsicht und Umsicht statt Panik
Jeder Mensch muss eigenverantwortlich entscheiden, ob er im Falle einer Pandemie größere Menschenansammlungen oder Reisen in Risikogebiete meiden will. Das Landratsamt appelliert an die Eigenverantwortlichkeit der Bürger, alles zu tun, um sich selbst und andere nicht zu infizieren. Dazu zählen in erster Linie die Einhaltung der wichtigsten Hygieneregeln.
 
Ob Ausrichter von Ausstellungen, Sport- oder Kulturveranstaltungen auf die neueste Coronavirus-Entwicklung reagieren, liegt derzeit in deren Verantwortung. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht das Gesundheitsamt keinen Grund für Empfehlungen zur Absage.
 
Daheimbleiben bei Erkältungssymptomen
Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die nach ihrer Rückkehr Husten, Fieber oder Atemnot entwickeln, sollen Kontakte vermeiden, zu Hause bleiben und ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren.
 
Empfehlungen für Arbeitgeber
Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen vorsorglich, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder Kontakt mit Erkrankten hatten, zunächst von der Arbeit freigestellt werden. Sie sollen sich mit dem Gesundheitsamt oder ihrem Hausarzt telefonisch in Verbindung setzen.
 
Empfehlungen für Schulen, Kindergärten, Kitas und Pflegeeinrichtungen
Das Kultusministerium und das Sozialministerium haben den Einrichtungen Informationen und Anleitungen des Robert-Koch-Instituts zur Verfügung gestellt. Diese werden ständig aktualisiert. Auch hier spielen die Hygienetipps eine große Rolle.
 
Was tun bei Verdacht?
Menschen, die bei sich selbst oder ihren Angehörigen Symptome feststellen, die auf einen Coronavirus hindeuten, sollen den Hausarzt oder den notärztlichen Bereitschaftsdienst oder den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst telefonisch kontaktieren. Dort wird dann entschieden, ob ein Abstrich vorgenommen werden muss.
 
Klinikum Mittelbaden ist gut vorbereitet
Das Klinikum Mittelbaden beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Coronavirus und ist gut vorbereitet. Ein Pandemiemanagement-Team konferiert täglich und hat Arbeitsanweisungen festgelegt, die ständig aktualisiert werden. Personen mit Verdacht auf Coronavirus können in separaten Räumlichkeiten behandelt werden. Das Klinikum ist auch auf einen Pandemie-Massenanfall von Erkrankten vorbereitet und hält für stationär zu behandelnde Fälle derzeit rund 60 Betten bereit. Auch die Steigerung der Bettenkapazität ist bereits einkalkuliert. Nach Auskunft des medizinischen Geschäftsführers, Dr. Thomas Iber, ist der Vorrat an Schutzausrüstungen und für die Labor-Diagnostik zum aktuellen Zeitpunkt ausreichend. Das Klinikum und die Vorsitzenden der niedergelassenen Ärzteschaft Baden-Baden und Rastatt sind in ständigem Kontakt.
 
Isolation
In der Regel können am Coronavirus erkrankte Personen in häuslicher Isolation behandelt werden. Bei schwererem Verlauf wird die Behandlung stationär durchgeführt. Sollte eine Isolation zu Hause oder im Klinikum nicht möglich sein, steht in Kürze die vorsorgliche Isolierstation im Gernsbacher "Sonnenhof" zur Verfügung. Weitere Stationen kann der Landkreis bei Bedarf einrichten.
 
Behandlungsmöglichkeiten beim Coronavirus
Nach derzeitigen Erkenntnissen verlaufen die meisten Erkrankungen eher mild, nicht schwerwiegender als eine Grippe und werden auch so behandelt.
 
Weitere Informationen, Rat und Hilfe:
Homepage des Landratsamtes:
www.landkreis-rastatt.de mit Links zum Robert-Koch-Institut, Landesgesundheitsamt und zum Auswärtigen Amt.
Patientenservice-Telefon der Kassenärztlichen Vereinigung: 116 117 außerhalb der Öffnungszeiten der Hausärzte
Telefon-Hotline des Landesgesundheitsamtes: 0711 904-39555 täglich von 9 bis 18 Uhr
Telefon des Gesundheitsamtes Rastatt:
07222 381-2300 und 07222 381-0 während der Öffnungszeit des Landratsamtes
 
Die zehn wichtigsten Hygienetipps
 
Hygiene schützt. Einfache Hygienemaßnahmen tragen entscheidend dazu bei, sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen.
 
1. Regelmäßig Hände waschen
Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Waschen Sie Ihre Hände auch nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen.
 
2. Hände gründlich waschen
Um mögliche Krankheitserreger zu entfernen, müssen die Hände gründlich mit Seife eingerieben (mindestens 30-40 Sekunden) und unter fließendem Wasser abgewaschen werden.
 
3. Hände aus dem Gesicht entfernen
Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
 
4. Richtig husten und niesen
Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht, die durch Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Halten Sie Abstand und drehen Sie sich weg. Nutzen Sie zudem am besten ein Taschentuch und halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase.
 
5. Wunden schützen
Verletzungen und Wunden sollten Sie mit einem Verband oder Pflaster abdecken. So können keine Erreger eindringen.
 
6. Abstand halten
Verzichten Sie während der Ansteckungszeit auf enge Körperkontakte wie Umarmen und Küssen. Persönliche Utensilien wie Handtücher oder Essgeschirr sollten nicht gemeinsam benutzt werden.
 
7.  Ein sauberes Zuhause
Reinigen Sie Ihr Zuhause regelmäßig mit üblichen Haushaltsreinigern. Vor allem in Küche, Bad und Toilette ist Sauberkeit wichtig.
 
8. Mit Lebensmitteln hygienisch umgehen
Achten Sie auf eine gute Händehygiene und Sauberkeit bei der Nahrungszubereitung. Vermeiden Sie, dass rohe Tierprodukte mit roh verzehrten Lebensmitteln in Kontakt kommen.
 
9. Geschirr und Wäsche heiß waschen
Geschirr sollte mit möglichst warmem Wasser und reichlich Spülmittel oder in der Geschirrspülmaschine bei mindestens 60 Grad Celsius gereinigt werden. Eine Temperatur von mindestens 60 Grad Celsius gilt auch für die Wäsche von Handtüchern, Waschlappen, Bettwäsche und Unterwäsche.
 
10.  Regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern oder Türen. Das verringert die Zahl der Krankheitserreger in der Luft und schützt die Schleimhäute vor Austrocknung. 

Kontakt

Gemeindeverwaltung
Hügelsheim

Telefon 07229/3044-0
Telefax 07229/3044-10

Korrespondenz-Adressen:
Postfach 63
76549 Hügelsheim
rathaus@huegelsheim.de

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

von Montag bis Freitag
08:00 bis 12:00 Uhr
zusätzlich Donnerstag nachmittags 14:00 bis 18:00 Uhr
07229 3044 0